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Wie sautiert man richtig? Diese Kochtechnik in 4 einfachen Schritten lernen

CuliStack Wokpfanne beim Sautieren von Gemüse auf hoher Stufe in moderner Küche

Wie sautiert man eigentlich Lebensmittel? Diese Kochtechnik klingt vielleicht nach Sterneküche, lässt sich aber überraschend leicht erlernen. Ursprünglich stammt sie aus der französischen Küche, das Wort kommt von sauter, was so viel heißt wie „springen“ oder „hochwerfen“. Du hast bestimmt schon mal einen Profikoch gesehen, der mit einer ruckartigen Bewegung die Pfanne führt: Beim Zurückziehen springt der Inhalt in einem kleinen Bogen nach oben und landet wieder in der Pfanne. Genau das ist Sautieren in Reinform. Du möchtest diese Technik unkompliziert lernen? Dann folge einfach diesen 4 Schritten.

Was bedeutet Sautieren überhaupt?

Bevor du dich ans Werk machst, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Theorie. Sautieren bedeutet, ein Gericht in einer Pfanne bei hoher Hitze und mit wenig Fett oder Öl zuzubereiten. Die Pfanne wird zunächst gut erhitzt, anschließend geben sowohl die Pfanne als auch das Öl die Wärme während des Garens an die Lebensmittel ab. Das Ergebnis: gleichmäßig gegarte und schön gebräunte Speisen.

Rühren oder Schwenken gehört dazu, allerdings mit Maß. Durch die geringe Ölmenge und die hohe Hitze gart das Lebensmittel außen schneller als innen. Genau das sorgt für Gemüse mit Biss, knusprig karamellisierte Zwiebeln oder ein saftiges Steak mit krosser Kruste. Sautieren ist also vielseitig einsetzbar, kaum eine Technik bringt mehr Geschmack auf den Teller.

Sautieren lernen in 4 einfachen Schritten

1. Zutaten vorbereiten

Sautieren funktioniert mit Fleisch, Fisch und Gemüse gleichermaßen. Entscheidend ist eine gute Vorbereitung. Achte darauf, dass du die Lebensmittel in gleichmäßige Stücke schneidest, nur so garen alle Teile zur selben Zeit. Wie groß die Stücke sein sollten, hängt vom jeweiligen Produkt ab: Hähnchen und Fleisch werden in der Regel etwas kleiner geschnitten als Champignons oder Garnelen, die ohnehin nur eine kurze Garzeit brauchen.

2. Die Pfanne auf hoher Stufe erhitzen

Wer sautieren lernen möchte, braucht die richtige Pfanne. Eine Antihaftpfanne bzw. Non-Stick-Pfanne mit PFAS- und PFOA-freier Beschichtung ist ideal. Hast du schon mehr Erfahrung, kannst du auch zu einer Eisenpfanne greifen.

  • Stelle die Pfanne ohne Öl auf hohe Hitze, ein Wokbrenner funktioniert hier ebenfalls hervorragend. Warte, bis sich die Pfanne gleichmäßig aufgeheizt hat. Das macht das Sautieren deutlich einfacher.
  • Gib einen Schuss Öl in die Pfanne. Schwenke sie kurz nach links und rechts, damit sich das Öl gleichmäßig verteilt. Nimm die Pfanne dabei nicht vom Herd, sonst geht zu viel Wärme verloren.

Tipp! Wenn du sautieren lernen möchtest, greif lieber zu Öl statt zu Butter. Butter hat einen Rauchpunkt von rund 170 °C, Öl dagegen wird mit etwa 230 °C deutlich heißer. Reicht deinem Gericht eine niedrigere Temperatur, du möchtest aber trotzdem eine schöne Bräunung? Dann ist Butter die bessere Wahl, sie bringt zusätzlich mehr Geschmack ins Gericht. Bei Champignons zum Beispiel macht das einen echten Unterschied.

3. Zutaten in die Pfanne geben

  • Sobald sich Öl oder Butter gleichmäßig verteilt haben, kommen die Zutaten in die Pfanne. Beginne mit dem Fleisch oder Gemüse, das die längste Garzeit benötigt.
  • Du möchtest größere Mengen zubereiten? Dann arbeite besser in mehreren Etappen. So bleibt die Hitze beim Sautieren erhalten, und du kannst die Pfanne leichter schwenken oder umrühren. Außerdem garen kleinere Mengen gleichmäßiger.
  • Schwenke die Pfanne regelmäßig oder rühre die Zutaten um, so verhinderst du, dass etwas anbrennt. In einer guten Antihaftpfanne ist das Risiko ohnehin deutlich geringer.

4. Servieren

Sautieren dauert in der Regel nicht länger als 5 bis 7 Minuten, natürlich abhängig davon, was genau du mit dieser vielseitigen und unterhaltsamen Technik zubereitest.

  • Lege ein Stück Küchenpapier auf der Arbeitsfläche oder einem Brett bereit. Nimm die Pfanne vom Herd und gieße überschüssiges Öl oder Bratfett ab. Das musst du übrigens nicht wegwerfen: Aufgefangen und aufbewahrt sorgt es später für mehr Geschmack in anderen Gerichten oder Saucen.
  • Hebe die Zutaten auf das Küchenpapier, so wird überschüssiges Fett aufgesaugt. Anschließend kannst du dein Gericht direkt anrichten und nach Belieben würzen.

Auf der Suche nach einem Pfannenset, das sich perfekt zum Sautieren eignet?

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